Liedertexte und Gedichte
Aus Alben und Büchern

Auswahl

Alle Texte und Gedichte von Alexander Folterbauer © 2012-2020 all rights reserved

  

Eh kloar

I mechat deine Lieblingsblumen,

pflanzen in meim Föld.

Di, oiwei reich beschenken,

sogar mit gar kan Göld.

I mechat deine Bruggn sein,

wenn bist im Trauertal.

Die schensten Zeilen dir singen,

egal in wölchen Saal.

I schau di an und lahn mi zuawi zu dir.

Du waaßt es eh, es is ganz tiaf in mir.

I schau di an und sag mei Herz kährt jetzt dir.

Du waaßt es eh, es is ganz tiaf in mir.

I mechat Rosenblüten stran,

wenn da Weg is, stanig - koit.

Für di nur anfach da sein,

wenn mi brauchst, a fester Hoit.

I mechat dei Laterne sein,

auf'n dunkelsten Irrweg.

nach ana Lösung suachen,

fois ma nix mehr versteht.

I schau di an und lahn mi zuawi zu dir.

Du waaßt es eh, es is ganz tiaf in mir.

I schau di an und sag mei Herz kährt jetzt dir.

Du waaßt es eh, es is ganz tiaf in mir.

I würdat deine Tränen trocknen,

wenn da Alltag di überollt.

Da Frühling sein, für di

und tuan, was da guat g'foit.

I mechat dei Herz wärmen,

wie a groaßer Kachelofen.

Dir oiwei mei Gfüh sagen,

Scho wieda san's drei Strophen.

I schau di an und lahn mi zuawi zu dir.

Du waaßt es eh, es is ganz tiaf in mir.

I schau di an und sag mei Herz kährt jetzt dir.

Du waaßt es eh, es is ganz tiaf in mir.

Die Sunn für mei Leb'n

Du bist die Sunn für mei Leb'n.

(Du) bist die Schenste für mei Herz.

(Du) bist die Antwort für alle Fragen.

(Du) bist a Halt für jeden Schmerz.

(Du) bist die Perle in ana Muschel.

(Du)bist a Brücke für jeden Graben.

Du bist ane, der was i kann,

wenn i wü, a alles sagen.

Drah die Anlag auf und här mi!

Spia mei G'füh, was i da sog!

I denk an di so vü,

wenn's a is, den ganzen Tog, ganzen Tog!

Du bist so schen, wie aus an Märchen.

Voller Zauber, Nacht und Tag.

Du bist die Heilung für jede Wunde.

Du waaßt, dass i di mag.

Du bist die Rose in mei'm Leb'n.

(Du) hast a Schönheit, de, nie vergeht.

(Du) bist ane, für de i da bin,

ganz egal, wie's um oan steht.

Drah die Anlag auf und här mi!

Spia mei G'füh, was i da sog!

I denk an di so vü,

wenn's a is, den ganzen Tog, ganzen Tog!

Du bist die Sunn / für mei Leb'n!

Lass ma de Zeilen / dir mitgeben!

Du bist die Sunn / für mei Leb'n!

I wü da des / jetzt oanfach geben.

Du bist a Leuchtturm in meim Leb'n.

(Du) bist des Boot, was den Sturm packt.

(Du) bist die Blume in ana Wies'n,

(Du) bist der Summer mit seine Farben.

Du bist die, der ma ois gibt.

Du machst mi so verruckt.

(Du) bist des Wasser in da Wüste

Du bist die, auf de i zöh.

Drah die Anlag auf und här mi!

Spia mei G'füh, was i da sog!

I denk an di so vü,

wenn's a is, den ganzen Tog, ganzen Tog!


Scho wieder Zeit zu geh'n

Mei Leb'n hat sich verändert,

ois i di zum ersten Mal kenneng'lernt hab.

Des war scho wie a Segen,

`s gräßte Glick, a Zufall, wurscht, wie ma hoid sogt.

I wü da anfach sagen,

daß i dei Lieblingsmelodie sein wü.

Es ka Lari fari, tat i , gibt fia mi.

`s Schicksal trifft die Sehnsucht, k'ärn de z'samm?

I werd dir jetzt ganz tiaf in d' Augen sehn.

Scho wieder // is es, Zeit zu gehn.

I schenk da d' Sunn, den Mond und die Stern.

I hab di doch nur anfach gern.

I waaß, daß mir uns guat verstehn,

Oba leida is es, Zeit zu gehn!

's Leb'n kann scho hart sein.

Aber du bleibst ganz fest in mein Herz.

A wann i's goa ned glauben wollt,

waaß i lei, das i di oft vermiss.

I mechat dir nur sagen,

dass mi dei Anwesenheit, so glicklich macht.

Es ka Lari fari, tat i, gibt fia mi.

´s Schicksal trifft die Sehnsucht, k'ärn de z'samm?

I werd dir jetzt ganz tiaf in d' Augen sehn.

Scho wieder // is es, Zeit zu gehn.

I schenk da d' Sunn, den Mond und die Stern.

I hab di doch nur anfach gern.

I waaß, das mir uns guat verstehn,

Oba leida is es, Zeit zu gehn.

I schenk da d' Sunn, den Mond und die Stern.

I hab di doch nur anfach gern.

I waaß, das mir uns guat verstehn,

Oba leida // is es, Zeit zu gehn.

Zeit

Finde mit mir neue Worte,

wenn wir singen und beschreiben.

Du bist wie ein Regenbogen.

Deine Farben, sie können befreien.

Du bist wie eine blühende Blume.

Auch eine Brücke, im reißenden Fluss.

Die Zeit, die zieht uns die Grenze.

Ich denk nicht dran, wenn ich nicht muss

Lieder mit deiner Stimme,

lassen den Alltag vergehen.

Ihr Klang ist ein seltener Zauber.

ich werde dir immer viel geben!

Ich geb dir jetzt mein Mikrophon,

weil du singst den schönsten Ton!

Mir ist deine Stimme so lieb!

Doch die Zeit ist wie ein Dieb!

Durch dich hab ich so viel erfasst!

Du bist mein "Lieder Kompass"!

Wie wunderbar ist mir dein Lied!

Doch |: die Zeit :| ja, sie verfliegt!

Wir suchen gemeinsam die Ruhe.

Auf einem Floß, im Lebensfluss.

Wir haben einen Koffer voller Töne.

Das Lied berauscht uns wie ein Kuss.

Du bist mein schönster Stern!

Ich sing mit dir unglaublich gern.

Doch auf unserm Weg durch die Zeit.

fehlt uns die Ewigkeit.

Meere von Glück und Gefühlen,

durften wir beide erleben.

Deine berührenden Klänge.

Ich wollte dir immer, ich wollte dir noch viel mehr geben!

Ich geb dir jetzt mein Mikrophon,

weil du singst den schönsten Ton!

Mir ist deine Stimme so lieb!

Doch die Zeit ist wie ein Dieb!

Durch dich hab ich so viel erfasst!

Du bist mein "Lieder Kompass"!

Wie wunderbar ist mir dein Lied!

Doch |: die Zeit :| ja, sie verfliegt!

canta, canta mi canción, fruto de mi emoción

todo es perfecto ahora, pero el tiempo es un ladrón

quién salvará nuestro amor? caricias, besos, sabor

las notas de nuestra canción,

porque el tiempo, el tiempo es un ladrón


A Tog in der Natur

Häst, wie stüs da is?

Ganz stü, is aba da ned.

A Raschel'n, weil die Ameisen da kreun am Boden.

und sich da an Hügel hin baut haben.

A Bacherl plätschert seelenruhig dahin.

Da zu sein, des macht an Sinn.

Was siehchst für a Viehcherl? Was für a Spur?

I verbring an Tog in da Natur!

Schau mal abi zum Wossa! Find ma a Stickal Natur!

A Ant'n schwimmt im Kras und i schau zua!

Schau mal abi zum Wossa! Find ma a Stickal Natur!

Gib ma dei Hand und suach mit mir die Ruah, die Ruah!

Häst, wie stüs da is?

Ganz stü is aba da ned.

A Rascheln, weil a Käferl hervor kummt aus'n Laub,

und a Raupen vom Blatt'l abi foit.

A Libelle fliagt übers Schüf dahin.

Da zu sein, des macht vü Sinn.

Was siehchst für a Viehcherl, was für a Spur?

I verbring an Tog in da Natur!

Schau mal abi zum Wossa! Find ma a Stickal Natur!

A Ant'n schwimmt im Kras und i schau zua!

Schau mal abi zum Wossa! Find ma a Stickal Natur!

Gib ma dei Hand und suach mit mir die Ruah, die Ruah!

Häst, wie stüs da is?

Ganz stü is es doch ned.

A Zwitschern, weil a Vogerl, da sitzt am Bam,

und a Specht gegen's Hoiz, a bissl klopft.

A Biene fliagt zu die Bliaml'n hin.

Da zu sein, des macht vü Sinn.

Was siehchst für a Viehcherl? Was für a Spur?

I verbring an Tog in da Natur!

Schau mal abi zum Wossa! Find ma a Stickal Natur!

A Ant'n schwimmt im Kras und i schau zua!

Schau mal abi zum Wossa! Find ma a Stickal Natur!

Gib ma dei Hand und suach mit mir die Ruah, die Ruah!


Hoit mi (In deine Oam)

Wie ´oft hab i dir scho g'sagt?

Dass a B'sondre bist und so begabt.

Wie oft mecht i Wege mit dir geh'n?

Um di anfach nur zu seh'n.

Wie vü Worte hab i da scho g'schrieben?

Koa oanzig's seh i da als übertrieben.

Lad i di, da auf a Bootsfahrt ein,

sagt des Herz zu mir, d'rauf darfst di g'frei'n.

In deine Oam mecht i sein,

In deine Oam mecht i bleiben.

Wenn a Vogal zwitschert über'm Kirschenbam.

In deine Oam mecht i sein.

In deine Oam mecht i bleiben.

Wenn die Sunn aufgeaht, der Tog aufwacht.

Wie oft hab i dir scho g'sagt?

Dass so wundaschen bist, i di, so mag.

Wie vü Stunden hab i an di dacht?

Rosen g'straat und g'schrieben a hoibe Nacht.

Mit´vü Sterne hat mei Herz, di g'suacht!

Jeder einzelne hat di doch b'suacht?

Hoit i di ganz fest im Mondschein.

's G'füh und 's Herz machen sie's jetzt fein.

In deine Oam mecht i sein,

In deine Oam mecht i bleiben.

Wenn a Vogal zwitschert über'm Kirschenbam.

In deine Oam mecht i sein.

In deine Oam mecht i bleiben.

Wenn die Sunn aufgeaht, der Tog aufwacht.

Im Morgengrauen

Darf ich dir sagen, wie schön du für mich bist?

Während das erste Boot im Hafen, seine Segel hisst.

Nebelschleier, hier werde ich bleiben.

Streitende Möwen lassen sich vom Wasser treiben.

Am Meer, im Morgengrauen.

Du bist die Schönste aller Frauen!

Ich lese das Buch vom stillen Poet,

der uns heute noch mit seinen Gedichten bewegt.

Schreiben in der Zeit einer Zigarette,

die langsam verbrennt.

Wie das Gefühl dieser Erfahrung,

die sonst keiner kennt.

Darf ich dir im Morgengrauen schreiben?

Wenn die Sonne rauskommt, ein paar Zeilen.

Im Morgengrauen denke ich an deine schönen Augen.

Du bist die Schönste aller Frauen!

Dieser Sommertag beginnt und geht.

Im Morgengrauen, es bewegt!


Herbstwind

Er fegt durch dunkle Gassen,

eisig oder warm.

Er lässt Herbstblätter tanzen.

Ich halt dich fest im Arm.

Er singt, wenn auch keine Lieder.

Er peitscht, wenn er auch kann.

Du suchst bei mir die Wärme.

Du ziehst mich in deinen Bann.

Er kommt manchmal auch plötzlich.

Der Herbst zieht schnell ins Land.

Ich spüre deine Tränen,

auch meine emotionale Wand.

Und es braucht meine Entwicklung.

Die Liebe bleibt bestehen!

Der Wind zieht weiter.

Ich will mit dir durchs Leben gehen!

Heit is Weihnachten

Gedanken über an b'sonder'n Moment,

den jeder von Kindheit her kennt.

San's die Kinderaugen, de Licht'ln schauen.

Ka Rummel, wird ma d'Stimmung verhauen.

Weicht die Gier, endlich aus unser'm Sein?

I suach nach Ruhe im Kerzenschein.

Vor lauter staunen bleib i steh'n.

Lass uns diesen Abend gemeinsam begehen.

Und es kam die weiße Pracht,

man kann sagen, wie ausg'macht.

Heit is die Weihnachtsnacht.

Worte über an b'sonder'n Moment.

So lang wie a Kerzen abibrennt.

Wann öffnest mei G'schenk?

War es richtig, was i denk?

I spazier durch an Winterwoid,

Dunkel, es is so bitter koit.

Da Schnee hat ois schnö verdeckt,

Es scheint, es warat heit, so perfekt.

Und es kam die weiße Pracht, man kann sagen, wie ausg'macht.

Heit is die Weihnachtsnacht.


Weihnachten Heute

Ich möchte euch etwas erzählen, etwas von gestern, etwas von Heute,

etwas über Weihnachten, ein Gedicht : Weihnachten - Heute

Schöne Weihnacht überall,

tönt es durch das dunkle Tal.

Warten auf die b'sondre Nacht.

Hoffen auf die weiße Pracht.

Nächstenliebe, Fehlbegriff?

Fremde Leit, a volles Schiff!

Will ma doch nit da haben?

Traurig, dass i des muss sagen!

Schöne Weihnacht überall,

hallt es durch den weiten Saal.

Wie da Klane ummi lacht,

Woaß er scho? Die b'sondre Nacht.

Siehst sei Funkeln in die Augen?

Heit gibt's richtig vü zum schau'n

I genies nur den Moment,

merk nit, wie die Zeit verrennt.

Nachrichten wie Erdbeben,

gibt's heit wieder a zum seh'n.

Wo bleibt eigentlich die Vernunft?

Wer braucht heit die Unterkunft?

Ausgrenzungspolitik,

Fehlentscheidung, Missgeschick?

Armut ohne Kerzenschein.

Wird das Wahre von Weihnachten uns bleiben?

Schöne Weihnacht überall,

tönt es durch das dunkle Tal.

Warten auf die b'sondre Nacht.

Hoffen auf die weiße Pracht.

Siehst es Funkeln in die Kinderaugen?

Heit gibt's richtig vü zum schau'n!

Bescheiden genieß i nur den Moment.

Weihnachten, wie ma's so kennt.


Vü G'füh im Spü

I schau dir in deine wunderschenen Augen

I spia wie's kribbelt, da warat a Vertrauen

Könn' ma reisen in a fremdes Land?

Und mir geah'n barfuß durch weißen Sand

Du woaßt ja ned, was I empfind

I füh mi g'fangen und a bissl blind

s' Kribblen han i ganz stark g'spiat

Was liab's dir sagen, oft scho probiert

I woaß ned warum, es is passiert

Schreiben kann i hier nur des Liad

I mechat's g'spian und dir was geben

Nah und weit in mei'm Leben

Du woaßt ja ned, was i empfind

I füh mi g'fangen und a bissl blind

Die Aufregung han i oft g'spiat

Da Weg hat mi z'rugg zu dir fiaht

's Glick is a Vogal, g'funden und vergraben

's G'füh a nix anders, i werd das no sagen

Was sogt des Herz und was da Verstand?

I schreib dein Namen in den feichten Sand

Wo is es Herz und wo da Verstand?

I reis mit dir in a neis Land

Es is ned möglich, es sagen is bled

I füh mi g'fangen, han ned drüber g'red

I woass, es is passiert, kann nix dafiar

I füh mi steh'n vor ana g'schlossenen Tiar

Mir steh'n da draußen trinken und reden

I frei mi di boid wieda z'sehn

I füh mi guat, han kane Suagen

s´Glick hat mi ned valuan

's Glick is a Vogal, g'funden und vergraben

's G'füh a nix anders, i werd das no sagen

Was sogt des Herz und was da Verstand?

I schreib dein Namen in den feichten Sand

Wo is es Herz und wo da Verstand?

I reis mit dir in a neis Land!

I würdat immer da sein

I würdat immer da sein.

Den Weg mit dir geh'n.

Die Wölt nei erkunden.

Des Schene z'sammen seh'n.

Es gabat nix Schener's,

als diesen Tog heit.

Du hast des Licht der Wölt erblickt.

I spia ja so a Freit.

I würdat immer da sein,

di stützen, wirst scho seh'n.

A Hafen sein, wenn Sturm is.

Deine Schritte mit dir geh'n.

I hoit di jetzt, ganz fest in meim Oam.

Du brauchst jetzt ganz vü, bist no so kloan.

I würdat immer da sein! Den Weg mit dir geh'n!

Die Wölt nei erkunden! Des Schene zusammen seh'n!

Es is kloar, dass i ois tua, für di und dei Leb'n!

Den Weg zusammen geh'n! Des Schene mit dir seh'n!

I hoit di jetzt, ganz fest in meim Oam.

Du brauchst jetzt ganz vü, bist no so kloan.

I würdat des ois tuan, was i da jetzt aufzöh.

Wenn bissl greaßer bist. Die Zeit vergeaht so schnö.

I würdat a Piratenschiff, aus Lego mit dir bauen.

Den Pumuckl und Meister Eder,

im Fernsehen mit dir schauen.

I hoit di jetzt, ganz fest in meim Oam.

Du brauchst jetzt ganz vü, bist no so kloan.

I würdat immer da sein! Den Weg mit dir geh'n!

Die Wölt nei erkunden!

Des Schene zusammen seh'n!

Es is kloar, dass i ois tua, für di und dei Leb'n!

Den Weg zusammen geh'n!

Des Schene mit dir seh'n!

I würdat immer da sein!

Den Weg mit dir geh'n!

Die Wölt nei erkunden!

Des Schene zusammen seh'n!

Es is kloar, dass i ois tua, für di und dei Leb'n!

Den Weg zusammen geh'n!

Des Schene mit dir seh'n!

So schen

Niemand woaß, du bist verliabt

Niemand woaß, hast reagiert?

Irgendwie geheimnisvoll

Bülder, Worte, scho stimmungsvoll

Dazöh ma's nur, es wärd scho werden

Verliabt sein kann ma schlecht verbergen

Ja, so schen is es Leben

I füh mi da, wia innerlich z´schweben

Ja, so schen is es Leben

Des was da wachst, wü i da geben

Niemand woaß, da is vü G'füh

Niemand woaß, was I so wü

Irgendwie scho kompliziert

Gedanken Fetzen, sehr detailliert

Dazöh ma's nur, es wärd scho werden

Manchmal muass ma sich nei erden

Ja, so schen is es Leben

I füh mi da, wia innerlich z'schweben

Ja, so schen is es Leben

Des was da wachst, wü i da geben

Manchmal tickt die Uhr vü lauter ois sonst.

Meistens is uns des völlig wurscht.

Und ab und zu spür i die Wärme in mir,

de mi leicht betrunken macht.

Niemand woaß, a Leidenschaft

Niemand woaß, was hast durchgemacht?

Irgendwie scho kompliziert

Mir vü geben, nei motiviert

Dazöh mas nur, es wärd scho werden

Manchmal ziaht ma seine Lehren

Ja, so schen is es Leben

I füh mi da, wia innerlich z´schweben

Ja, so schen is es Leben

Des was da wachst, wü i da geben

Für di

Was hat mi heit so berührt?

A schen's Konzertl hama aufg'führt

I siech jetzt deine schenen Augen

Mit dir singen tuat ma taugen

Du bist so a leiwande Frau

Dei Stimm wärmt ma's Herz, ja, genau

Ja da im Alt Wien,

geaht mei Blick, nur zu dir hin

I bin bescheiden, vü hab i ned,

mach da Lieda so vü's nur geht

Des is ois für di

Oanzigartig bist für mi

Des is ois für di

Oanzigartig singst für mi

Ja was hat mi heit so berührt?

Tiaf drin han is so g'spiat

Schene Bülder zieren s' Lokal

Is ma wurscht, bist echt genial

Du bist so a leiwande Frau

I füh mi da guat, ja genau

Des is ois für di

Oanzigartig bist für mi

Des is ois für di

Oanzigartig singst für mi

Ja was hat mi heit so berührt?

Tiaf drin han is so g'spiat!

Langsam wird da Tog zur Nocht

Mir ham vü g'sungen und vü g'lacht

Du sogst i schau di vü z'wenig an

I tua des doch, so vü i lei kann

Da im Alt Wien

geaht mei Blick zu dir hin

I bin bescheiden, vü hab i a ned

mach da Lieda so vü's nur geht!


A G'schicht vom Meer


Dazöh ma a G'schicht vo friaher.

A G'schicht, wo ma allan da waren.

Die Zeit heilt die Wunden vom Krieg.

Doch hamma jetzt den ganzen Dreck da.

I spia des Salz auf meiner Haut

und lass mi jetzt oanfach fallen.

's Wasser haut's immer auf'n Sand.

Mach ma's nit hin, des schene Land.

Trag mi übers Wasser ziah (mi) mit'n Wind!

So schen siehchst es nimmer, mei Kind!

Ja, ohne di sei ma bald hin!

Ja, ohne 's Meer sei ma nix mehr!

Dazöh ma a G'schicht vo friaher,

wo no koa Flaschen am Wasser treibt.

So was verdirbt ma die Freid.

I spia a Wuat gegen solche Leit.

Schau, wie a Krebs aus an Laptop (Schrott),

aus da Felsritzen aussa kreut.

A Wellen klatscht wieder auf'n Sand.

Mach ma's nit hin und gib ma d'Hand.

Trag mi übers Wasser,

ziah (mi) mit'n Wind!

So schen siehchst es nimmer, mei Kind!

Ja, ohne di sei ma bald hin!

Ja, ohne s'Meer sei ma nix mehr!

Dazöh ma a G'schicht vo friaher,

wo mi koa Lärm aus'n Stuahl befreit.

I riach des G'stank und drah mi um,

wie's aus'n Busch nach Scheisse aussa foit.

I lass ma des vo eich ned versauen

und wü koan Platz im Grauen.

Die Wellen haut's immer auf'n Sand.

Mach ma's nit hin des schene Land.

Oa vergessene Spur

I steah in da Ecken in ana dunklen Gass'n

und spia wia sichs draht in mir

I bleib jetzt stehn und I denk ma

wos is heit passiert mit mir?

Es füht si an ois hats mi auf die Goschen kaut

I glab I tram i han da oi wei vertraut

Es füht si an ois hats mi auf die Goschen kaut

I glab I tram i han da oi wei vertraut

Host mi scho vergessen?

Här i jemals was vo dir?

Die Zeit vergeat so schnö

Weah tuats no oi wei ois wia

I da zöh da a Gschicht in ana finstern Stund

Und I steah do allan mit am Bier

Du host ma gfallen und I denk ma

wos is heit passiert mit mir?

Es füht si an ois hatts mi auf die Goschen kaut

I glab I tram i han da oi wei vertraut

Es füht si an ois hatts mi auf die Goschen kaut

I glab I tram i han da oi wei vertraut

Host mi scho vergessen?

Här i jemals was vo dir?

Die Zeit vergeat so schnö

Weah tuats no oi wei ois wia

I han di gsehen zum letzten Mal in da U4

Und da Regen kimmt oba ois wia

Du host mi enttäuscht und I denk ma

wos is do passiert mit mir?

Es füht si an ois hatts mi auf die Goschen kaut

I glab I tram i han da oi wei vertraut

Es füht si an ois hatts mi auf die Goschen kaut

I glab I tram i han da oi wei vertraut

Host mi scho vergessen?

Här i jemals was vo dir?

Die Zeit vergeat so schnö

Weah tuats no oi wei ois wia

Weit entfernt


Weit entfernt und doch bei mir

Worte - ein Gefühl - du fehlst hier

Erinnerungen viel zu sagen

Worte - die Sehnsucht ein paar Fragen

Ein Hauch von Nebel- der kalte Wind

Wissen wir wirklich wie wir sind?

Lass die Zeit einfach stehen

ein Moment dich wieder zu sehen

Lass die Zeit einfach stehen

Die Möglichkeit zu verstehen

Der Blick nach vorne

Und doch immer wieder zurück

Der Weg ins Leere

Hoffnung gemeinsam - ein Teilstück

Weit weg und doch bei mir

Zeilen - ein Gefühl - du fehlst hier

Lass die Zeit einfach stehen

ein Moment dich wieder zu sehen

Lass die Zeit einfach stehen

Die Möglichkeit zu verstehen

Der Hauch von Liebe soll einfach verwehen

Ist es nicht einfach dich wieder zu sehn?

Die Kerze erlischt, es brennt doch in mir

Worte ein Gefühl - du fehlst hier

Orte und Plätze, ich kehre zurück

Liebe drei Worte - ein zerbrochenes Stück

Gefühle verschwunden ? viel gebe ich dir

Stille - alles kalt - du fehlst hier

Lass die Zeit einfach stehen

ein Moment dich wieder zu sehen

Lass die Zeit einfach stehen

Die Möglichkeit zu verstehen.

Lass die Zeit einfach stehen

ein Moment dich wieder zu sehen

Lass die Zeit einfach stehen

Die Möglichkeit zu verstehen

Momente - in Gedanken - was ist nur geschehen?

Ich halt dich fest -warum musstest du gehen?

Ein Stern fällt vom Himmel

Den schenke ich dir

Lieder-Gedanken-Sehnsucht

Du fehlst mir

Worte wie Eis, das schmilzt

Wie ist mir?

Ein Blick - zu kurz

Du gehst von hier

Lass die Zeit einfach stehen

ein Moment dich wieder zu sehen

Lass die Zeit einfach stehen

Die Möglichkeit zu verstehen

Weit entfernt und doch bei mir

Worte - ein Gefühl - du fehlst hier

du fehlst hier

du fehlst hier

's Wasser bis zum Hois


Es kann doch nit sein, des san die Wunden dieser Zeit

Ausgrenzung, Vorurteile a Hetzerei

oanfach zu glauben!

San mir nit endlich bereit? - in dieser Zeit?

I glab es braucht wieda a Lichtermeer

A Schrei I sehn mi danach so sehr.

Los mi anglahnt, i wü des nimma härn

Glaub an di sölba und här auf mit dem plärn

Wos is des für a deppate Partie?

Scheinheilig lochens über sie

Nur weils anders is - es is ned zu glauben

Nachreden oda wegschaun

De werden da des versauen

Bleib wo's bist! Beten oda wegschaun

Und I wü des nimma härn

Denen geats zu guat - de solln nit umma plärn

Und I mechat schreien

I lass es Fremde ned vetreiben

Här ma zua wir kären z'samm

Ja genau, und des scho lang

Da braune Gatsch is nit begraben

No oi wie kärts dazua am besten nix sogen

Verlogene Parteien

wenn nachdenkst dann muaßt speiben

I lass des ned so bleiben

Kann ma uns ned aus dem Sumpf befreien?

Österreich darf nimma so sein - Und I lass mi ned vertreiben

Und I mechat schreien

I lass es Fremde ned vertreiben

Här ma zua wir kären z'samm

Ja genau, und des scho lang

I trink mein Spritza aus der Wachau

Und die Wölt wärd wieda grau in grau

Glabst es ned, a Döner passt dazua

I bin ned bled, oda scho zua

Sama imma no so bled?

No oi wei a üble Nachred

Wo is unser Verstand?

Hama nit dazug'lernt in unserm Land?

Und I mechat schreien

I lass es Fremde ned vertreiben

Här ma zua wir kären z'samm

Ja genau, und des scho lang